Galerie
Albrecht

Marwan

Painting and Watercolours

10 September — 01 October 2016

Opening - Friday, 9 September - 19:00

Kopf, 1986, oil/canvas Keilrahmen, 33 × 22 cm

Kopf, 1989/09, oil/paper/canvasKeilrahmen, 61 × 47 cm

Kopf, 1984, oil/canvas Keilrahmen, 195 × 130 cm

Marionette, 1983/09, oil/canvas, 33 × 24 cm

Marionette, 1983, watercolour/ink/pencil/auf Bütten, 89,5 × 62 cm

Marionette, 1983/09, watercolour/auf indischem Papier, 45,9 × 29,8 cm

Marionette, 1983, oil/watercolour/auf indischem Papier, 46 × 31,8 cm

Marionette, 1980, Öl, Aquarell und Bleistift auf Bütten, 26.4 × 17.6 cm

Marionette, 1980, Aquarell, Bleistift und Tusche auf Karton, 20.3 × 15.1 cm

Marionette, 1980, Aquarell und Bleistift auf Bütten, 18 × 21.5 cm

Marionette, 1981, Bleistift auf Bütten, 22 × 16.9 cm

Marionette,1980, Bleistift auf Bütten, 19.8 × 13.7 cm

Marionette, 1981, Aquarell und Bleistift auf Bütten, 19.2 × 14 cm

Kopf, 2011, Bleistift und Aquarell auf Papier, 29.5 × 21 cm

Kopf, 2011, Aquarell, Bleistift und Tusche auf Papier, 29.5 × 53.4 cm

Kopf, 2011, Aquarell, Tusche, Blei- und Buntstift auf Papier, 29.5 × 21 cm

Kopf, 2011, Aquarell, Tusche, Blei- und Buntstift auf Papier, 29.5 × 21 cm

Kopf, 2011, Aquarell, Tusche, Blei- und Buntstift auf Papier, 29.5 × 21 cm

Kopf, 2011, Aquarell, Tusche, Blei- und Buntstift auf Papier, 29.5 × 21 cm

Kopf, 1984, Aquarell und Kreide auf Bütten, 45.5 × 31 cm

Kopf, 1985, watercolour/wax crayon/auf indischem Papier, 58,5 × 46cm

Kopf, 1989, acrylic/auf Bütten, 54 × 40 cm

Kopf, 1988, watercolour/ink/auf indischem Papier, 59 × 46 cm

Kopf, 1989, Aquarell auf indischem Papier, 58,5 × 46cm

Kopf, 1989, Aquarell auf indischem Papier, 58,5 × 46cm

Kopf, 1985,Aquarell und Bleistift auf indischem Papier, 58,5 × 46cm

Marwan wurde 1934 in Damaskus geboren, 1957 kam er nach Berlin und studierte an der Hochschule für Bildende Künste Malerei bei Professor Hann Trier. Seine Mitstudenten damals waren Georg Baselitz und Eugen Schönebeck. Für ein paar Jahre verband die drei Maler eine enge Freundschaft, gemeinsam lösten sie ihre Malerei vom Informel der Nachkriegsjahre und entdeckten die menschliche Figur wieder. Der Kunsthistoriker Eberhard Roters fand in der Besprechung der ersten Ausstellung von Marwan in der Galerie Springer Berlin den Titel «pathetische Figuration», unter dem die Malerei der drei Künstler später bekannt wurde.

 

Marwan blieb aber immer auch ein syrischer Künstler, für den Kultur, Geschichte und die Landschaften seiner Heimat große Bedeutung hatten.

 

Schon bald ist es der menschliche Kopf, den er immer wieder malt. Es beginnt in den 60er Jahren mit den Porträts der beiden emblematischen Figuren der arabischen Welt, dem irakischen Dichter Badr Shakir al Sayyat und dem syrischen Politiker Munif al Razzaz, führt über Porträts ohne Namen zu den späteren Gesichtslandschaften, die wir in der Ausstellung auf der Artissima vorstellen wollen. Wir konzentrieren uns dabei auf Aquarelle. Das Gesicht löst sich auf und wird eine Landchaft und wie eine Landschaft der Spiegel seelischer Vorgänge sein kann, wird das Gesicht zum Spiegel von Innnen und Außen, der äußeren Erscheinung und der Seele. Nicht selten dachte Marwan beim Malen der Gesichtslandschaften an die syrische Landschaft seiner Kindheit.

 

Marwan lebt und arbeitet in Berlin.

 

Marwan was born in 1934 in Damascus. In 1957, he went to Berlin and studied painting with professor Hann Trier at the Hochschule für Bildende Künste. His fellow students at the time were Georg Baselitz and Eugen Schönebeck. For a few years, these three painters were close friends. Together, they liberated their painting from the Informel of the post war period and rediscovered the human gure. In his review of Marwan’s rst exhibition at Galerie Springer in Berlin, the art historian Eberhard Roters coined the phrase “pathetic gures,” a phrase that later was used to describe the work of all three painters.

 

Soon he turned to the human head, which he painted again and again. He started in the 1960s with portraits of the two emblematic gures of the Arab world, the Iraqi poet Badr Shakir al Sayyat and the Syrian politician Munif al Razzaz, which led him to portraits without names and nally to the later facial landscapes. The face dissolves and becomes a landscape, and just as a landscape can be a mirror of the soul, the face becomes a mirror of inside and outside, of outer appearance and the soul. While painting the facial landscapes, Marwan frequently thought of the Syrian landscape of his childhood.

 

Marwan lives and works in Berlin.