Eric Cruikshank

When I Was Small I didn’t Work Big

09 October - 13 November 2010

Die Galerie Albrecht freut sich, die Arbeit des jungen schottischen Künstlers Eric Cruikshank das erste Mal in Berlin zeigen zu können.

 

Den Titel hat Eric Cruikshank selbst der Ausstellung gegeben und er hat bewusst oder unbewusst den Charakter seiner Arbeit sehr gut eingefangen. “When I Was Small” : Erinnerung ist immer ein Element seiner Bilder und Zeichnungen. Für ihn gibt es nicht die reine Gegenwart, das Gegenwärtige ist bereits Vergangenheit und sobald sich etwas ändert, mag die Veränderung noch so gering sein, verändert sich die Wahrnehmen. Nur eine kleine Bewegung im Raum genügt. Der Betrachter gewinnt einen anderen Blickwinkel aus dem heraus die Arbeit an der Wand anders erscheint – oder das Licht ändert sich und die Betrachtung des Bildes an sich mischt sich mit den Gedanken und Erinnerungen des Betrachters. Davon hängt es ab, wie er die Arbeit wahrnimmt. Aus diesem Grund ist es so schwer, wie Goethe es schon feststellt “mit den Augen zu sehen, was vor den Augen Dir liegt”.

 

“I didn’t Work Big”: Die Scheu vor großen Worten hat Eric Cruikshank noch immer. Er möchte, dass der Betrachter zur Ruhe kommt und hinschaut, dass zum Beispiel die mit der Hand gezeichneten Linien der auf der Karte abgebildeten Arbeit, ihm den Anstoß für eine Geschichte geben. Sind es Ackerfurchen im Schnee? Ist es eine weißgekalkte Wand in einem alten Haus? Ist es ein übrig-gebliebenes Fragment von etwas? Wenn man hinschaut, beginnen die Dinge zu erzählen. So hat es Eric Cruikshank erfahren und auf diese Weise erzählt er von der Kindheit auf der Farm seiner Familie in den Highlands von Schottland.