Tom Wood

Women, Men and Landscapes Fotografie

22 October - 19 November 2011

Tom Wood (*1951 Irland, lebt in Flintshire, Wales) ist ein Straßenfotograf in der Nachfolge von Henri Cartier-Bresson. Er möchte das Leben in dem Augenblick erfassen und festhalten, in dem es lebendig ist. Er ist ein großer Menschen-Fotograf. Seine Fotos der Menschen wirken intim und mitfühlend, als wären es Verwandte, Freunde oder Familienangehörige, die er fotografiert. Aber meistens sind es Fremde, denen er auf den Streifzügen durch die Stadt begegnet. Lange war seine Stadt Liverpool, wo er lebte und sich mit Martin Parr anfreundete.

 

Er fotografiert schwarz/weiß und farbig bevorzugt aus der Hand mit einer 35 mm Leica Menschen in jedem Alter: Kinder, Heranwachsende, Erwachsene und Alte. Plötzlich sieht er ein Fünkchen Unschuld in ihren Gesichtern, entdeckt die Wahrheit hinter der Fassade und diesen Moment hält er mit seiner Kamera fest. Gerne fotografiert er durch Fenster oder Spiegelungen im Fensterglas, wo sich das Hintergründige einer Erscheinung mit einmal zu offenbaren scheint. Seit 2003 lebt Tom Wood in Wales und zu den Menschen sind Landschaften dazugekommen. Lange durchstreift er jetzt die Natur und hat im Auftrag der Mostyn Gallery in Llandudno, die walische Landschaft fotografiert. Die Fotos werden dort Anfang 2013 gezeigt.

 

Neben den Straßenfotos aus Liverpool sind auch in dieser Ausstellung das erste Mal Landschaftsfotos zu sehen, eine Premiere, auf die man sich freuen kann.

 

Mit Galerie Albrecht beginnt eine Reihe von Ausstellungen in privaten und öffentlichen Galerien. Am 10. November eröffnet Tom Wood in der Galerie „Le Bleu du Ciel“ in Lyon, außerdem bei Francoise Bornstein in Paris. Es folgen Ausstellungen bei Thomas Erben in New York, in der Gallery of Photography Dublin und eine umfassende Retrospektive seiner Arbeit im National Media Museum Bradford, England.

 

Tom Wood erhielt 1998 den „Terence Donovan Award“ der Royal Photographic Society, England und 2002 den „Prix Dialogue de l’Humanité“ bei den Rencontres d’Arles, Frankreich.