Peter Tollens

ferrutx

September 6 - October 5, 2019

September 6, 7pm

12 Aquarelle, 2012-2019, Diverse Größe und Papiere

Schwarz auf Blau Rot Orange, 2019, Aquarell, 38 x 56 cm

Gelb Orange, 2019, Aquarell, 38 x 56 cm

Grün Grün Grün auf rosa Dreck, 2013, Aquarell und Gouache, 25 x 16 cm

Grünes Feld, 2014, Aquarell, 29 x 25 cm

Blaue Wirbel, 2019, Aquarell, 29 x 25 cm

Rose, 2014, Aquarell, 21,5 x 19 cm

Grüne Wirbel, 2019, Aquarell, 29 x 25 cm

Blauer Fluss, 2018, Aquarell, 45,5 x 38,5 cm

Lichtgrau Blau Rot Orange Grau, 2018-19, Ölfarbe auf Schiefer, 40 x 34 cm

weiss grau grün weiss, 2007-2008, Ölfarbe auf Holz, 61 x 65 cm

Installationsansicht

Installationsansicht

Installationsansicht

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Aquarell und Gouache
Arbeiten auf Papier 2012-2019

 

Im Sommer kann das Leben leicht erscheinen. Wir tragen leichte Kleidung, essen leichte Gerichte, machen Ferien, öffnen die Fenster, leben im Freien, für einen Moment fühlen wir uns befreit von Lasten. Ausgleich ist nötig, wir alle brauchen ihn, wir brauchen Veränderungen, um wieder Denken, Fühlen und Wahrnehmen zu können.

 

Der Maler Peter Tollens verschafft ihn sich, indem er der Malerei mit Ölfarbe – er kann sie sehr pastos verwenden, dann hat sie nichts Fliessendes mehr und er arbeitet mit harten Borstenpinseln und Spachteln – das Aquarell entgegenstellt, indem er vom Malen auf Leinwand, Holz oder Schiefer zum Papier wechselt – zum Büttenpapier in verschiedenen Stärken, aber auch zum Karton oder ganz einfachem Schreibpapier.

 

Am Ende des Sommers freuen wir uns, mit seiner Ausstellung noch einmal Leichtigkeit in unsere Räume zu bringen.

 

Mit der dünnflüssigen Aquarellfarbe fliesst der Pinsel leicht, das Papier saugt die Farbe sofort ein und nur wenige Schichten sind nötig. Ein Aquarell kann in kurzer Zeit entstehen, schnell lässt sich zum Pinsel greifen und eine bildnerische Idee festhalten. Ein Bild dagegen benötigt Vorbereitung, die Ölfarbe muss trocknen, es wächst langsam und am Ende ist der Entstehungsprozess, sind die vielen Farbschichten, die zum Werden beitrugen, nur am Rand zu sehen, dort, wo die oberste Schicht noch Einblicke freilässt. Das Aquarell ist im Gegensatz dazu vollkommen transparent, alle Farbschichten liegen vor Augen, nichts wird verborgen. Peter Tollens Aquarelle wirken wie Fenster, durch die wir in einen unendlichen Farbraum blicken, der geheimnisvoll ins Dunkle führt oder ins Licht oder ans Meer, in den Wald oder eine blühende Wiese. Viele Räume öffnen sie uns und laden ein, dass wir sie nicht nur mit den Augen betreten. Sie rufen Erinnerungen wach, Gedanken an die Kindheit, an ursprüngliche Erlebnisse in der Natur – wie es war als wir auf der Wiese saßen, das Meer betrachteten, in den Wald gingen. Peter Tollens Aquarelle bringen uns den Zauber zurück.

 

Peter Tollens (*1954 Kleve) studierte nach einer Farblithographenlehre Malerei bei Stefan Wewerka an der Fachhochschule Köln. Seine Arbeiten wurden bisher in mehr als 300 Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den USA gezeigt und unter anderen im Städtischen Museum Haus Koekkoek, Kleve, im Kolumba Kunstmuseum des Erzbistum Köln, im Kinderbuch- museum, Burg Wissem, Troisdorf, im Berkeley Art Museum USA und im Museum Wiesbaden. Sie befinden sich in zahlreichen öffentlichen und priva-ten Sammlungen, darunter sind das Kolumba Kunstmuseum des Erzbistum Köln, die Ege Kunst- und Kulturstiftung, Freiburg i.Br., das Albright Knox Museum, Buffalo und das Berkeley Art Museum, Berkeley jeweils USA, das Karl-Ernst Osthaus Museum, Hagen und die Sammlung Mondstudio, Bad Homburg.

 
 

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Watercolour and Gouache
Works on paper 2012-2019

 

In summer, life can seem light and easy. We wear light clothing, eat light dishes, go on holiday, live outside, and for a moment we feel liberated lrom all burdens. Balance is irnportant, we all need it, we need change to be able to think, feel, and perceive again.

 

The painter Peter Tollens gets it by switching from painting with oil paint he can use it in a very pastose fashion, then there is nothing fluid about it, and he works with hard brushes and palette knives to painting with watercolours, and by switching from painting on canvas, wood, or slate to painting on paper: hand-made paper of various thickness, but also cardboard or quite simple writing paper.

 

At the end of the summer, we are happy to bring a light atmosphere and mood into our gallery space with his exhibition.

 

The highly fluid watercolours make for a light brushstroke, the paper absorbs the paint very quickly, and only very few layers are required. A watercolour can be produced quite rapidly; the painter can reach for the brush and quickly capture an idea. A painting, on the other hand, requires preparation, the oil paint must dry, it grows slowly, and in the end, the process of its genesis, the many layers of paint that contributed to the end result are only visible at the rim. The watercolour, in contrast, is completely transparent, all layers ol paint are clearly visible, nothing is hidden Peter Tollens‘ watercolours seem like windows through which we look into an infinite space of colour, which either leads mysteriously into darkness or into light, or to the sea, a forest, or a flowering meadow. They open up rnany spaces lor us and invite us to enter them not just visually. They recall memories, of our childhood, of interchanges with nature how it was when we sat in the meadow, looked at the sea, went into the forest. Peter Tollens‘ watercolours bring back the magic.

 

Peter Tollens (born in Kleve in 1954), after training as a colour lithogra­pher, studied painting with Stefan Wewerka at Fachhochschule Köln. His works have been presented in more than 300 solo and group exhibiti­ons, including at Städtisches Museum Haus Koekkoek, Kleve, Kolumba Art Museum of the Archdiocese Cologne, Kinderbuchmuseum at Burg Wissem in Troisdorf, Berkeley Art Museum, and Museum Wiesbaden. His works are in numerous private and public col/ections, including Kolumba Art Museum of the Archdiocese Cologne, Ege Kunst- und Kulturstiftung, Freiburg i.Br., Albright Knox Museum, Buffalo, Berkeley Art Museum, Berkeley, Karl-Ernst Osthaus Museum, Hagen, and Sammlung Mondstu­dio, Bad Homburg.

 


Pressemitteilung Peter Tollens – ferrutx


PressRelease Peter Tollens – ferrutx